Codex Sinaiticus - das Faksimile für Zar Alexander II.zu Besuch in der Landesbibliothek Stuttgart

Vom russische Zaren verschenkt ...

Konstantin Tischendorf bereiste 1859 unter dem Protektorat der russischen Zaren den Orient. Im Februar 1859 entdeckte er im Katharinenkloster (Sinai) eine griechische Handschrift aus dem 4. Jahrhundert, den heute weltberühmten Codex Sinaiticus. Bereits drei Jahre später veröffentlichte Tischendorf ein detailgetreues Faksimile. Es erschien zur 1000 Jahrfeier der russischen Monarchie. Die prachtvollen Bände wurden von Zar Alexander II. an Königshäuser und wichtige Persönlichkeiten verschenkt. Auch der König von Baden Württemberg erhielt ein Set dieses wertvollen Faksimiles. Die königliche Bibelsammlung ist Grundstock der Bibelsammlung der Landesbibliothek Stuttgart, dessen Exemplar wir abfilmen durften.