Vortragsstermine - Multimediavorträge von Alexander Schick
76307 Karlsbad Langensteinbach - "Der Bibelschatz aus dem Katharinenkloster und die abenteuerliche Entdeckung durch Constantin Tischendorf"

 


„Das Katharinenkloster im Sinai – Tischendorf & die sensationelle Entdeckung der ältesten Bibel der Welt“


Die Vortrag findet aus Anlass der Bibelausstellung zum Reformationsjubiläums
vom 10.2.-19.2.2017 statt
 
im Bibelheim Bethanien
Evangelischer Gemeinschaftsverband AB e. V.
Römerstr. 30
76307 Karlsbad Langensteinbach



Constantin von Tischendorf - der Indiana Jones des 19. Jahrhunderts

Neues Buch von dem Sylter Bibelfachmann Alexander Schick

 

Vor 200 Jahren wurde der Bibelforscher Constantin von Tischendorf (1815-1879) im kleinen vogtländischen Ort Lengenfeld (Sachsen) geboren. Sein weltweiter Ruhm ist vor allem mit der Entdeckung des Codex Sinaiticus, der ältesten vollständigen griechischen Bibelhandschrift aus dem 4. Jh. n.Chr., verbunden. Diese antike Handschrift hatte er 1844 und 1859 in der Bibliothek des Katharinenklosters im Sinai entdeckt. Zeit seines Lebens war Tischendorf neun Jahre auf wissenschaftlichen Reisen, um alte Bibelhandschriften aufzuspüren und abzuschreiben. Es gab noch keine Fotografie oder Kopiergeräte und so hat er ca. 50 mal die ganze Bibel auf lateinisch bzw. griechisch abgeschrieben und für seine griechischen Texteditionen genutzt. 27 Ausgaben des griechischen Neuen Testaments hat er herausgebracht. Der heutige Nestle/Aland ist eine Fortführung seiner unglaublichen Arbeit. Für seine wissenschaftlichen Verdienste wurde er vom russischen Zaren geadelt.

 

Die Geburtsstadt Lengenfeld hatte zum 200. Geburtstag von Tischendorf im Januar 2015 ein großes Festprogramm erstellt und als Hauptredner den Bibelexperten Alexander Schick (Sylt) eingeladen, der es verstand, bei seinen Vorträgen und Führungen durch die Tischendorf-Bibelausstellung die Menschen in den Bann zu ziehen. Schick besitzt neben der Tischendorffamilie die größte Privatsammlung zum Wirken des Forschers und stellte diese in einer Festausstellung der Stadt Lengenfeld zur Verfügung. Über 2600 Besucher strömten in die Ausstellung und waren begeistert.

 

Die Biografie des Leipziger Professors mit dem Titel "Tischendorf und die älteste Bibel der Welt", die Alexander Schick mit bisher unbekannten historischen Dokumenten aus dem Nachlass der Familie und der Universitätsbibliothek Leipzig erstellte, war in kürzester Zeit vergriffen und liegt inzwischen in 3. Auflage vor. Mit neu aufgefunden Dokumenten belegt Alexander Schick, dass alle Vorwürfe, Tischendorf habe die Handschrift aus dem Kloster gestohlen, falsch sind. Die Mönche haben 1869 die Bibel an den russischen Zaren geschenkt und 1933 hat sie Josef Stalin nach England verkauft. 1975 und 2009 wurden weitere Blätter der Sinaibibel im Katharinenkloster entdeckt. Heute wird die unbezahlbare Bibel in Leipzig (43 Blätter), St. Petersburg (8 Blätter), London (347 Blätter) und im Katharinenkloster (18 Blätter) aufbewahrt. Seit 2009 kann den Codex virtuell vereint im Internet eingesehen werden: www.codexsinaiticus.org/de/

 

 

 

Das Buch von Alexander Schick "Tischendorf und die älteste Bibel der Welt" kostet 19,95 €

204 Seiten, 90 Fotos

ISBN 978-3-935707-80-0

erschienen bei Jota-Publikationen Hammerbrücke

und ist beim Vortrag erhältlich