Der berühmte Stein von Rosetta

Bereits um 3000 v. Chr. gab es in Ägypten die HIEROGLYPHEN, eine Bilderschrift, welche auch schon Laute beinhaltete, die vor allem als Monumentalinschrift in Stein gemeißelt wurde. Die Entdeckung des STEINS von ROSETTA 1799 durch die Soldaten Napoloens, ermöglichte es dem Franzosen Champollion 1822 die Hieroglyphen zu entziffern. Die zweisprachige Inschrift (in drei Schriftsystemen aufgeschrieben) stammt von 196 v. Chr. Nach der Niederlage der Franzosen fiel der Stein als Kriegsbeute in die Hände der Engländer und kam nach London, wo er seitdem im Britischen Museum gezeigt wird.

 

Um 2000 v. Chr. wurden die vielen Hieroglyphenzeichen zu 30 Symbolen vereinfacht. Damit wandelte sich die Bilder- zur Buchstabenschrift. Um 1600 v. Chr. entwickelte sich dann in Phönizien das Alphabet. Es bestand aus 22 Buchstaben – aber nur aus Konsonanten. Schnell fand das Alphabet im Mittelmeerraum weite Verbreitung und gelangte bis nach Griechenland. Es bildete die Grundlage für das lateinische Alphabet, das wir heute noch benutzten.

 

Die Ausstellung zeigt einen 1:1 Abguss des berühmten STEINS von ROSETTA. Das Original befindet sich heute im Britischen Museum London.